"Das Leben hat den Erdball nicht durch Kampf erobert,
sondern durch Vernetzung."
Margulis und Sagan
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Auf die Nestwärme kommt es an!

Wohnen muss bezahlbar und familiengerecht sein

Mitmachaktion #besserwohnen: Wohnen muss bezahlbar und familiengerecht sein

besserwohnen Banner 1024x460Foto: SWR, Leander Reutter

In vielen Städten wird es für Familien immer schwieriger, eine bezahlbare Wohnung zu finden – selbst mit zwei Einkommen. Wohnen darf kein Luxus sein.

Am 28. Oktober 2025 startete die ARD gemeinsam mit zahlreichen Partnerorganisationen – darunter dem Deutschen Familienverband (DFV) – die große Mitmachaktion #besserwohnen. Ziel ist es, die Lebensrealität von Mieterinnen und Mietern in Deutschland sichtbar zu machen und notwendige Reformen anzustoßen.

Bezahlbarer und ausreichend großer Wohnraum wird gerade für Familien in Ballungsgebieten zunehmend zur Mangelware. Eine Wohnung ist mehr als ein Dach über dem Kopf – sie ist der Ort, an dem Kinder spielen, lernen und sich geborgen fühlen. Doch laut Statistischem Bundesamt leben über 9,5 Millionen Menschen in Deutschland auf zu engem Raum – betroffen sind besonders Familien mit mehreren Kindern und Alleinerziehende.

Der Deutsche Familienverband fordert: Die Wohnungspolitik muss sich an den Lebensrealitäten von Familien orientieren. Kinder brauchen Platz zum Aufwachsen, Eltern einen Rückzugsort – und alle gemeinsam eine Wohnung, die sie sich leisten können. Auch Mietwohnungen müssen familiengerecht gestaltet sein, denn ein Großteil der Familien lebt zur Miete. Steigende Mieten und fehlender Wohnraum belasten viele Familien zunehmend.

Mit der Aktion #besserwohnen rückt die ARD dieses drängende Thema in den Fokus: Wie wohnen Familien wirklich? Wie hoch sind die Mieten, wie lange dauert die Wohnungssuche – und wie viel Platz steht Familien tatsächlich zur Verfügung?

Familien sind gefragt: Teilen Sie Ihre Erfahrungen, Fotos oder Geschichten – anonym oder öffentlich.

Jetzt mitmachen und zeigen, wie Familien wirklich wohnen: ard.de/besserwohnen

Neue Präsidentin des Deutschen Familienverbandes

Neue Präsidentin des Deutschen Familienverbandes

251108 Nicolaisen 23Petra Nicolaisen wurde auf dem Bundesverbandstag des Deutschen Familienverbandes zur neuen Verbandspräsidentin gewählt. Dr. Klaus Zeh (re.) wurde zum Ehrenpräsidenten ernannt.(Berlin). Der Deutsche Familienverband (DFV) hat eine neue Führung: Petra Nicolaisen wurde auf dem Bundesverbandstag, dem höchsten Mitgliedergremium des Deutschen Familienverbandes, zur neuen Verbandspräsidentin gewählt.

Die Bundestagsabgeordnete a.D. übernimmt damit die Leitung des traditionsreichen Familienverbandes, der seit 1922 die Interessen von Familien in Deutschland vertritt.

Von 2009 bis 2017 war sie Mitglied des Schleswig-Holsteinischen Landtags und Mitglied des Innen- und Rechtsausschusses sowie des Sozialausschusses. Ihre politische Laufbahn begann in der Kommunalpolitik: Zehn Jahre lang war sie Bürgermeisterin ihrer Heimatgemeinde Wanderup. Die gelernte Industriekauffrau ist verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Kindern.

„Familie zu leben und gleichzeitig Familie politisch zu gestalten – das prägt meine Arbeit seit Jahrzehnten”, erklärt Petra Nicolaisen. „Der Deutsche Familienverband hat in seiner über 100-jährigen Geschichte immer wieder bewiesen, wie wichtig eine starke, unabhängige Stimme für Familien ist.“

Die neue Präsidentin betont:

„Familien sind das Fundament unserer Gesellschaft. Sie leisten jeden Tag Enormes – oft still und selbstverständlich. Es ist Zeit, dass diese Leistung endlich die Anerkennung erfährt, die sie verdient – nicht nur in warmen Worten, sondern in konkreter Politik. Wir brauchen eine faire Entlastung von Familien bei Steuern und Sozialabgaben sowie Rahmenbedingungen, die es Eltern ermöglichen, Familie und Beruf zu vereinbaren, ohne sich permanent zerreißen zu müssen.“

Mit Blick auf ihre politischen Schwerpunkte kündigte Nicolaisen an:

„Der DFV wird unter meiner Führung eine wahrnehmbare Stimme sein, wenn es darum geht, familienpolitische Fehlentwicklungen zu benennen und konkrete Verbesserungen einzufordern. Familien dürfen in der politischen Debatte nicht länger als Kostenfaktor betrachtet werden. Familien müssen als das gesehen werden, was sie sind: eine Investition in unsere gemeinsame Zukunft.“

Offener Brief an Minister Winfried Herrmann

Offener Brief an Minister Winfried Herrmann

Deutscher FamilienVerband schlägt vor: Deutschlandticket „Family“

Icon DeutschlandticketSehr geehrter Minister Winfried Herrmann,

der Deutsche Familienverband (DFV) – Landesverband Baden- Württemberg e.V. – wendet sich an Sie, um eine dringende Bitte hinsichtlich des Deutschlandtickets vorzubringen. Es geht um die Erweiterung des Fahrkartensystems, damit Familien bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel nicht unnötig belastet werden.

Bis Ende 2024 nutzten bereits rund 13,5 Millionen Menschen das Ticket, was die Attraktivität und Relevanz dieses Angebots unterstreicht. Eine Untersuchung des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) ergab, dass das Deutschlandticket bis dahin zu einer Einsparung von geschätzten 2,3 Millionen Tonnen CO₂-Emissionen führte.

Trotz dieser Erfolge gibt es eine wesentliche Schwachstelle: das Fehlen eines Kindertickets. Derzeit können lediglich Kinder unter 6 Jahren kostenlos Zug fahren, während für ältere Kinder der volle Preis eines Deutschlandtickets oder zusätzliche Fahrkarten erworben werden müssen. Um das Deutschlandticket wirklich familiengerecht zu gestalten, schlägt der DFV vor, ein Deutschland-Kinderticket zum Preis von 9 Euro einzuführen oder – in der Minimalvariante – die kostenlose Mitnahme von eigenen Kindern und Enkelkindern an Wochenenden und Feiertagen zu ermöglichen. Diese Anpassungen würden nicht nur die Familien entlasten, sondern auch den Sinn des Deutschlandtickets weiter stärken: eine klimafreundliche Mobilität für alle.

Weiterlesen: Offener Brief an Minister Winfried...

Kein verpflichtendes soziales Jahr für alle Rentner

DFV widerspricht dem Fratzscher-Vorstoß: 

Kein verpflichtendes soziales Jahr für alle Rentner    

Wer keine strukturelle Lösung bieten kann, schlägt hier eine Personengruppe vor, die längst „geliefert“ hat - so der Ehrenvorsitzende  des Deutschen Familienverbandes Baden-Württemberg (DFV), Uto R. Bonde aus Freiburg zum Vorschlag von Präsident Marcel Fratzscher des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), zu einem „Soli-Pflichtjahr für Rentner“.

alt und jungDie Altersgeneration im Ruhestand zu einem „Soli-Pflichtjahr“ heranzuziehen, dokumentiert eher die politische Kurzsichtigkeit des Wirtschaftslobbyisten, der vergessen machen möchte, dass die jungen Familien in den siebziger und achtziger Jahren mit ihrem generativen Leistungseinsatz (Kinder + Erziehungsjahre) nicht nur erheblich zur Rentenabsicherung, sondern auch zum Bruttosozialprodukt beigetragen haben, obwohl sie Familie und Beruf ohne Rechtsanspruch auf sozial gerechter Familienentlastung oder Kindergartenanspruch bewältigen mussten.

Familienpolitik ist eine Generationenaufgabe und darf eben nicht auf kurzfristige Effekte ausgelegt werden. Der Fratzscher-Vorschlag macht erneut deutlich, dass wirtschaftspolitische Regelungen auch die Pflicht in der Sozialen Marktwirtschaft beinhaltet, den sozial- und familienpolitischen Bedürfnissen der Familien Aufmerksamkeit zu schenken. 

Die Erkenntnis „ohne Familien läuft nichts!“ muss auch bei allen strukturellen Entscheidungen von Politik und Wirtschaft berücksichtigt werden – deshalb gilt auch hier das DFV-Motto: „Der Familie verpflichtet!“

Presseerklärung als PDF

Elternpetition gegen Zuschussstreichung: Landkreis streicht Schülerbeförderungskosten

Elternpetition gegen Zuschussstreichung: Landkreis streicht Schülerbeförderungskosten

(13.06.25) Der Landkreis Emmendingen hat beschlossen die Kosten der Schülerbeförderung für Grundschüler an allgemeinbildenden Schulen nicht mehr zu übernehmen; ebenfalls vom neuen Schuljahr 2025- 26 an, werden auch die Zuschüsse für kinderreiche Familien für deren dritten und weiteren Kindern ersatzlos eingestellt.

Viele Familien wurden von diesen  „Anpassungen“ überrascht und sind sehr aufgebracht, dass gerade zum jetzigen Zeitpunkt Haushaltsstreichungen zu Lasten der Familien in den Pfingstferien im Landkreis beschlossen wurden. Bildeten noch vor Tagen Gebührenerhöhungen im Kindergartensektor im Landkreis den elterlichen Aufreger, sind es jetzt die Fahrtkosten für Grundschüler der Mehrkindfamilien. 

Weiterlesen: Elternpetition gegen...

Anpassung des Mutterschutzgesetzes vom 24. Februar 2025

Anpassung des Mutterschutzgesetzes vom 24. Februar 2025

Seit dem 1. Juni 2025 haben Frauen bei einer Fehlgeburt Anspruch auf Mutterschutz ab der 13. Schwangerschaftswoche 

Die Schutzfristen, zwischen zwei und acht Wochen, sind nach Länge der Schwangerschaft geregelt.

In diesen Schutzfristen dürfen Arbeitgeber die betroffenen Frauen nicht beschäftigen. Ausnahmen davon sind nur möglich, wenn sich die betroffene Frau ausdrücklich zur Arbeit bereit erklärt.

Ebenfalls haben die Frauen Anspruch auf Mutterschaftsleistungen abhängig von der Schutzfrist.

Mehr Informationen finden Sie z. B. unter nachfolgenden Links: 

Mutterschutz und Mutterschaftsleistungen - BMFSFJ

https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2025/59/regelungstext.pdf?__blob=publicationFile&v=2

DFV fordert neue bezahlbare Wohnungsformen für Familien im ländlichen Raum

DFV fordert neue bezahlbare Wohnungsformen für Familien im ländlichen Raum

(Freiamt, 10.05.2025) Der Deutsche Familienverband (DFV) Baden-Württemberg fordert eine neue Wohnungspolitik, die soziale, ökologische und gemeinschaftliche Aspekte berücksichtigt und sowohl Neubau als auch Sanierung im Bestand einschließt. Familien brauchen dringend bezahlbare und familiengerechte Wohnungsformen, die generationenübergreifendes Zusammenleben fördern und älteren sowie unterstützungsbedürftigen Menschen ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen. 

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