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BoB – Bahnhof ohne Barrieren Freiburg
Die Initiative „BoB – Bahnhof ohne Barrieren Freiburg“ begrüßt den heutigen Spatenstich mit den eingeleiteten Maßnahmen zur weiteren barrierefreien Umgestaltung des Freiburger Hauptbahnhofs als wichtigen Meilenstein.
„Barrierefreiheit ist keine Sonderleistung für einzelne Gruppen, sondern eine Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und eine komfortable Mobilität für alle Menschen“, betont Uto R. Bonde, Ehrenvorsitzender vom Deutschen Familienverband Baden- Württemberg (DFV) und einer der drei Co- Sprecher von BoB.
Besondere Bedeutung misst BoB der langjährigen Zusammenarbeit mit Stadt, Bahn und Politik bei. Die Initiative erinnert insbesondere an die Vereinbarung vom 20. April 2018, mit den wichtigen Grundlagen für die barrierefreie Umgestaltung der Bahnsteige geschaffen wurden.
„Die positive Zwischenbilanz unseres ehrenamtlichen Engagements ist der heutige Spatenstich als ein sichtbarer Beleg dafür, dass beharrlicher Einsatz auch bei der DB-Veränderun-gen bewirken kann“, betonte Bonde in seinem Grußwort.
BoB wurde am 12. Mai 2014 von rund zwei Dutzend Vereinen und Organisationen gegründet. Ziel war und ist es, die Zugäng-lichkeit des Freiburger Hauptbahnhofs für alle Nutzerinnen und Nutzer entscheidend zu verbessern. Im Mittelpunkt stehen Menschen mit Behinderungen und Mobilitätseinschränkungen, ältere Menschen, Familien mit Kindern und Kinderwagen, Schwangere, Reisende mit Gepäck sowie Radfahrerinnen und Radfahrer.
Neben den jetzt vorgesehenen Verbesserungen sieht die BoB-Initiative weitere Aufgaben. Dazu gehören geschützte und bei Hitze geeignete Wartebereiche, familienfreundliche Aufenthalts-möglichkeiten, leicht zugängliche barrierefreie Toiletten, verständliche und zugängliche Fahrkartenautomaten sowie durchgängige optische und taktile Leitsysteme.
BoB sieht zugleich noch Handlungsbedarf. Dazu gehören geeignete geschützte Wartebereiche, insbesondere auch für Familien mit Kleinkindern, sowie Aufenthaltsbereiche mit hoher Qualität. Die Erfahrungen des heißen Sommers 2026 zeigen aus Sicht der Initiative, dass Bahnhöfe künftig stärker auf hohe Temperaturen vorbereitet werden müssen. BoB spricht sich deshalb für einen Hitzeschutzplan für Reisende aus.
Weitere Anliegen sind leicht zugängliche rollstuhlgerechte Toiletten, längere Betriebszeiten von Rolltreppen und Aufzügen, durchgängige optische und taktile Leitsysteme sowie Fahrkar-tenautomaten, die auch von Menschen mit körperlichen, sensorischen oder kognitiven Einschränkungen und von älteren Menschen möglichst einfach bedient werden können.





